
Am Pfingstmontag kam es spät abends zu einem Wasserrohrbruch in der Franz-Fischer-Straße
Um 21:02 Uhr erhielt die Leitstelle Tirol über den Feuerwehr-Notruf 122 die Meldung einer Passantin, dass es einen Wasserrohrbruch in der Franz-Fischer-Straße gibt. Die Leitstelle Tirol alarmierte umgehend die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit ELF und 1. Trupp. Der Journaldienst der Stadt Innsbruck informierte die städtischen Wasserwerke und gegen 21:31 Uhr wurde das Wasser abgestellt. Die Polizei war ebenso vor Ort. Zeitweise schoß die Fontäne bis zu 16 Meter in die Höhe.

Freitagnacht kam es zu einem Stadlbrand im Landecker Stadtteil Öd
Über den Feuerwehrnotruf 122 wurde in der Nacht vom 17.5.2013 um 01:58 die Leitstelle Tirol über einen Brand in Landeck im Bereich Marktplatz informiert. Ausgebrochen ist der Brand in einem Stadl, griff aber schnell auf angrenzende Wohngebäude über.
Unverzüglich wurde die Feuerwehr Landeck zum Notfallort alarmiert. Rettungsdienst und Polizei wurden ebenfalls angefordert. Die Größe und die zentrale Lage des Brandobjekts erforderten zur Brandbekämpfung weitere Einheiten, worauf die Feuerwehren Imst, Zams, St Anton, Stanz/Landeck und Fließ nachgefordert wurden. Erst Freitag vormittag um 9:18 Uhr konnte „Brand aus" gegeben werden.

Seit rund einem Jahr ist die „Notfall App Bergrettung Tirol operated by Leitstelle Tirol“ im Betrieb und hat bereits 30.500 potentielle Anwender
Im März 2012 haben Bergrettung Tirol und Leitstelle Tirol die gemeinsam entwickelte Notfall-App in Betrieb genommen. Seit damals wurde die App über 30.500 Mal heruntergeladen und fast genauso oft getestet. Knapp 60 Notfälle – primär aus alpinem Gelände - wurden bisher per App gemeldet und bearbeitet. Da die App im Rahmen der Notfallmeldung die Personendaten und die GPS-Position des Notfallorts an die Leitstelle Tirol übermittelt, kann der Einsatzort schneller bestimmt und die Rettung in Folge schneller durchgeführt werden.
Peter Veider (Geschäftsführer der Bergrettung Tirol) resümiert ein Jahr Notfall App mit folgenden Worten: „Die „Notfall App Bergrettung Tirol" steht für „gemeinsam arbeiten im Sinne des Patienten". Von Seiten der Bergrettung Tirol gibt es nur Positives zu berichten. Viele Alpineinsätze konnten mit Hilfe der App schneller zu Ende geführt werden. Vermisste wurden schneller geortet und von den Suchmannschaften gefunden, insgesamt wurde eine Eindämmung aufwendiger Sucheinsätze erreicht. An der Stelle auch einen großen Dank an die Leitstelle Tirol, die ihrerseits alles unternommen hat, dass dieses Projekt so schnell umgesetzt werden konnte und es auch weiterhin mit großem Engagement betreibt. Ich hoffe auf eine weitere Verbreitung und Entwicklung der App im Sinne des Patienten."

Die Bergrettung Tirol veranstaltet am 11. Mai 2013 einen Bergsicherheitstag – und wir sind dabei!
Klettersteiggehen boomt. Gleichzeitig ist die Zahl der Bergrettungseinsätze in den Klettersteigen gestiegen. Aus diesem Grund veranstaltet die Bergrettung Tirol einen Bergsicherheitstag mit umfangreichen Programm und stellt am Samstag den 11. Mai 2013in St. Jodok/ Brenner das Thema Sicherheit am Klettersteig in den Mittelpunkt.
Die Bergrettung Tirol und zahlreiche teilnehmende Organisationen (Leitstelle Tirol, Kuratorium für Alpine Sicherheit, Bergsteigerdörfer, Salewa u.A.) werden in Theorie und Praxis vorstellen, worauf es bei Ausrüstung, Planung einer Tour und dem Gehen am Klettersteig ankommt. Wir als Leitstelle Tirol sind mit dabei und informieren gerne über relevante Sicherheitsthemen. Besonders spektakulär werden die Fallversuche sein: Dabei zeigen Mitglieder der Bergrettung Tirol, welche Kräfte bei einem Sturz im Klettersteig/ Sturz ins Seil frei werden bzw. wann das Klettersteigset reißen kann.
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, bei Schönwetter gibt es ein zusätzliches Highlight: Interessierte können durch den neuen Klettersteig in St. Jodok gehen und werden dabei von Bergrettern informiert! Achtung: das Begehen des Klettersteigs ist nur mit vollständiger Ausrüstung möglich und erfolgt auf eigene Gefahr.
Weitere Infos unter:
http://www.tt.com/Tirol/6466732-2/der-klettersteig-ist-kein-spielplatz.csp

Am 16. April 2013 startete der Pilotbetrieb für die elektronische Krankentransportbestellung!
Letzte Woche hat der einmonatige Pilotbetrieb des eOrderings begonnen. eOrdering steht für die elektronische Krankentransportanmeldung der TILAK bei der Leitstelle Tirol. Es handelt sich dabei um ein gemeinsames Projekt der TILAK und der Leitstelle Tirol, wodurch auf beiden Seiten die Krankentransportanmeldungen vereinfacht und telefonische Wartezeiten verkürzt werden. Die Pilotversion wird für die Unfall-Station 6 Nord und Chirurgie Ambulanz der TILAK zur Verfügung gestellt.
Nach der Pilotphase geht es in die Bewertungssphase, fällt die Evaluierung positiv aus, wird der Betrieb in dieser Form fortgeführt und auf weitere Stationen und Ambulanzen ausgeweitet.

Nun ist auch in der ÖRD-Bezirksstelle Zell am Ziller ein Car PC verfügbar
Letzte Woche übergab der Geschäftsführer der Leitstelle Tirol Mag. Ing. Martin Eberharter den letzten noch auszuliefernden Car PC an den Obmann des Österreichischen Rettungsdienstes Zell am Ziller Herrn Peter Kahn. Der Bord-Computer wurde gleich in den Betrieb genommen, mit dem Ziel die Einsatzdatenübermittlung, die Navigation und die Statusübermittlung damit durchzuführen.
Somit ist nun ganz Tirol inkl. Osttirol mit Car PCs versorgt, d.h. im ganzen Bundesland stehen nun 208 CarPCs zur Arbeitserleichterung im Rettungsdienst zur Verfügung.

Wir heißen unsere 7 neuen Teammitglieder herzlich willkommen!
Wir freuen uns, dass wir sieben neue Mitarbeiter - darunter 3 Mitarbeiter für unsere neue Außenstelle in Lienz - für unser Team gewinnen konnten. Sie haben ihre 14-monatige Ausbildung am 2. April bei uns begonnen und befinden sich derzeit in der Grundausbildung. Ziel dieser Grundausbildung ist die professionelle Kommunikation am Telefon zu erlernen sowie das Arbeiten mit dem Einsatzleitsystem. Nach dieser Einheit erhalten sie die Notrufausbildung zur Anwendung der standardisierten Notrufabfrageprotokolle. Anschließend wird im Rahmen des internen Notruftrainings auf landestypische Gegebenheiten und lokale Besonderheiten fokussiert. Erst dann ist es den neuen Mitarbeitern mit begleitendem Coaching erlaubt, Notrufe entgegenzunehmen. Dieser Teil der Ausbildung wird mit einer kommissionellen Prüfung abgeschlossen.
In der folgende Schulungsphase erfolgt die Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Disposition der Bereiche Krankentransport, Notfallrettung und technische Rettung, danach werden sie zur fachspezifischen Ausbildung an die einzelnen Fachbereiche (Notrufcenter, Krankentransport, Notfallrettung, Feuerwehr und techn. Rettung) übergeben. Auch diese Lerneinheit wird mit einer kommissionellen Prüfung beendet.
Begleitend zur Grundausbildung wird die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert und der Feuerwehr-Grundkurs besucht. Das Ausbildungskonzept sieht weitere externe Kurse wie PHTLS, Brandschutzwart, HEMS und eine jährliche DEFI-Rezertifizierung vor.