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Tunnelüberwachung

PLS - Übersicht über alle, an die Leitstelle Tirol angeschlossenen Landestunnel

Seit 2006 ist auch die Tunnelwarte des Landes Tirol in die Leitstelle Tirol integriert. Rund um die Uhr überwacht und bedient ein eigens dafür ausgebildeter Tunneloperator  die angeschlossenen Landestunnel, Unterführungen und Galerien.

Jeder Operator verfügt über eine feuerwehr- und elektrotechnische Ausbildung und ist in der Bedienung der Tunnelanlagen sowie der Notrufbearbeitung gründlichst geschult.

Derzeit sind 29 Tunnel von Kitzbühel bis Lermoos an die Überwachungszentrale angeschlossen, vier davon sind mit einer lückenlosen Videoüberwachung ausgestattet. Die örtliche und technische Eingliederung der Tunnelwarte in die Leitstelle Tirol bringt viele Synergieeffekte mit sich, welche der Sicherheit der Autofahrer und der Einsatzkräften im Schadensfall zugute kommen.

 

Die Tunnelanlagen sind über das sogenannte Prozessleitsystem, kurz PLS, visualisiert und können damit völlständig überwacht und gesteuert werden. Es können damit jeder einzelne Anlagenteil wie zum Beispiel Lüftungen, Beleuchtung, Ampeln, Kameras etc. einzeln per Mausklick von der Tunnelwarte aus bedient werden.

Wenn auch unscheinbar, steckt doch in jedem Tunnel eine Vielzahl von sicherheitstechnischen Anlagen, welche diese zu den sichersten im Land machen. Ausgeklügelte Überwachungsprogramme überwachen jede auch noch so kleine Nische, melden automatisch Rauch oder Unfälle, schalten Lüfter und Beleuchtung, steuern die Ampelanlagen und elektronische Verkehrszeichen.

Fluchttüren, Feuerlöscher oder Notrufkabinen sind durchgehend überwacht. Notrufe von den Notrufsäulen im und vor den Tunnelanlagen laufen direkt in der Leitstelle Tirol auf und werden von professionellem Leitstellenpersonal abgefragt, eingestuft und bearbeitet. Die Alarmierung der entsprechenden Hilfe erfolgt auf dem kürzesten und raschesten Weg.

 

 

 

Über eine Schnittstelle ist das PLS mit dem Einsatzleitsystem (ELS) direkt verbunden. Nötfälle und Störungen können somit direkt über das ELS abgewickelt werden. Die Alarmierung der jeweils zuständigen Einsatzkräfte erfolgt somit direkt aus dem Einsatzleitsystem der Leitstelle Tirol und bringt dadurch viele Vorteile in der Alarmierung, Einsatzabwicklung und Dokumentation mit sich. Im Vordergrund steht natürlich die Zeitersparnis zum Wohle der betroffenen Menschen.

 

 

 

An verkehrsreichen Tagen wird über die Tunnelwarte auch die Blockabfertigung  vom Tunneloperator entsprechend der gesetzlichen Richtlinien durchgeführt. Die Ziel ist es einen Rückstau in den Tunnel und das damit einhergehende Sicherheitsrisiko für Autofahrer zu unbedingt zu vermeiden. Es wird dadurch gewährleistet, dass keine Fahrzeuge im Tunnel stehen und Einsatzkräfte bei Notfällen oder Bränden im Tunnel nicht blockiert werden.

Leitstelle Tirol - Im Einsatz für Sie da!
Zufahrt zur Leitstelle Tirol
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