Im Dezember 1997 wurde die Tiroler Höhlenrettung gegründet und hat inzwischen 24 Mitglieder in ganz Tirol. Österreichweit greift man auf 360 aktive Mitglieder zurück, die im Ernstfall in Einsatz gehen. Vergangenes Jahr rückten die österreichischen Höhlenretter zu zehn Einsätzen aus. Die Höhlenrettung versteht sich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Systempartnern der Leitstelle Tirol wie Bergrettung und Feuerwehr, sondern als Spezialisten für die oft schwierige Bergung von Verunglückten aus den Tiroler Höhlen und Schächten.
Ab sofort laufen die Vorbereitungen auf beiden Seiten, um in den nächsten Wochen eine Tirolweite Alarmierung der Höhlenrettung Tirol durch die Leitstelle Tirol sicherzustellen.
„Unser größtes Ziel ist es, auf ein schnelles, gesichertes Alarmierungssystem zurückzugreifen in das wir Vertrauen haben können. Mit den Mitarbeitern und Systemen der Leitstelle Tirol haben wir es erreicht. Wir freuen uns, in Zukunft ein Teil jener Blaulichtorganisationen zu sein, die durch die Leitstelle Tirol alarmiert und disponiert werden", so Stefan Adrian, Landesleiter der Tiroler Höhlenrettung.
„Mit der Aufnahme der Alarmierung und Disposition der Höhlenrettung schließen wir eine weitere Lücke im Versorgungsverbund, um eine flächendeckende tirolweite Versorgung der Bevölkerung, gewährleisten zu können. Durch die nun per Mausklick mögliche Alarmierung der Höhlenrettung können wir jetzt eine professionelle Bergung von Verunglückten sicherstellen. ",
erläutert Mag. Ing. Martin Eberharter, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol.