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Faktum ist eine Hochleistung der LT am 17. Juli

Klarstellung zu den Leistungen der Leitstelle rund um das Unwetter vom 17.07.2010.

GF Mag. Ing. Martin Eberharter (c) Zeitungsfoto.at

Völlig ungerechtfertigt wird eine Hochleistung der Leitstelle als Versagen hingestellt. Niemand in Tirol wäre in der Lage, ein solches Notrufaufkommen in so kurzer Zeit zu bearbeiten. Im Großschadensraum Innsbruck lag die Verantwortung der Einsatzkoordination bei der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr Innsbruck und nicht bei der Leitstelle Tirol.

 

Fakten zum Unwetter am 17. Juli:

  1. Die Leitstelle hat innerhalb von 180 Minuten 1650 Notrufe entgegengenommen, das sind 9 Anrufe / Minute.
  2. Die Leitstelle hat im Zeitraum von 12 Stunden 80 Rettungseinsätze, 6 Alpineinsätze, sowie 689 Feuerwehreinsätze in Tirol beauftragt.
  3. Bei Großschadensereignissen obliegt der Einsatzleitung die Verteilung und zeitnahe Abarbeitung von Einsätzen und nicht der Leitstelle - im konkreten Fall lag die Verantwortung für das Gebiet Innsbruck bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck.

Zahlen im Detail:

Notrufe am 17.07.2010 innerhalb von 180 Minuten (14-17 Uhr)

  • 1650 Notrufe (davon 1490 allein aus Innsbruck)
  • das sind 9 Anrufe / Minute
  • max. 4 Minuten Wartezeit für Annahme des Notrufs
  • 120 offene Notrufleitungen (d.h. kein Besetztzeichen sondern ein Tonband, das den Anrufer auffordert in der Leitung zu bleiben)

Einsatzaufträge am 17.07.2010 zwischen 12 und 24 Uhr:

  • 80 Rettungsdiensteinsätze
  • 6 Alpineinsätze
  • 689 Feuerwehreinsätze in ganz Tirol
  • Bezirk Imst: 25 Einsätze
  • Bezirk Innsbruck Stadt: 366 Einsätze
  • Bezirk Innsbruck Land: 120 Einsätze
  • Bezirk Kitzbühel: 4 Einsätze
  • Bezirk Kufstein: 115 Einsätze
  • Bezirk Landeck: 25 Einsätze
  • Bezirk Lienz: 3 Einsätze
  • Bezirk Reutte: 2 Einsätze
  • Bezirk Schwaz: 25 Einsätze
30.07.2010 12:48 Alter: 2 Jahre
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