
120 Leitungen wurden zwischen 13 und 17 Uhr für 1623 Feuerwehrnotrufe freigeschaltet. Bild: Quelle Internet
Die erste Unwetterfront, die Samstagnachmittag vor allem die Tiroler Landeshauptstadt traf, führte zu 366 Einsätzen im Stadtgebiet. Das Unwetter, dass eine Schneise der Verwüstung und nicht nur materiellen Schaden hinterließ, konzentrierte sich in Folge vor allem auf den Bezirk Kufstein (Großraum Wörgl) und resultierte in 115 Einsätzen der Feuerwehren des Bezirks.
In der Leitstelle Tirol wurde mit maximalem Personalstand bis Mitternacht auf diese Großschadenslage reagiert. In der Spitzenzeit zwischen 15 und 20 Uhr waren nach einer sofortigen Nachbesetzung 16 MitarbeiterInnen für die Tiroler Bevölkerung im Einsatz, um die Wartezeiten am Telefon so gering wie möglich zu halten.
Allein zwischen 14 und 17 Uhr liefen 1623 Feuerwehr-Notrufe in der Leitstelle Tirol auf. 1490 davon kamen aus Innsbruck. Dies entspricht 9 Anrufen pro Minute, wobei die Spitzenzeit zwischen 15 Uhr und 15:30 Uhr lag, und hier die Anrufzahl im Sekundentakt stieg. (Anmerkung: Nicht aus jedem Anruf entstand ein Einsatz!)
Gegen 20 Uhr, als die zweite Unwetterfront über Tirol zog, wurde vor allem der Bezirk Innsbruck Land (Bereiche Hall, Absam, Thaur) von Regen und Hagelschauern getroffen. 120 Einsätze mussten die Florianijünger hier abarbeiten.
Die Leitstelle Tirol ist seit April 2008 für die Tirolweite Alarmierung und Disposition aller Freiwilligen Feuerwehren im Land, sowie 21 Betriebsfeuerwehren und der Innsbrucker Berufsfeuerwehr verantwortlich.
Feuerwehr Einsätze aufgegliedert nach Bezirken (Samstag 12:00-00:00 Uhr):
Innsbruck Stadt 366 Einsätze
Imst 25 Einsätze
Innsbruck Land 120 Einsätze
Kitzbühel 4 Einsätze
Kufstein 115 Einsätze
Landeck 25 Einsätze
Lienz 3 Einsätze
Reutte 2 Einsätze
Schwaz 29 Einsätze