Nützliche Infos

Zivil- und Katastrophenschutz

Die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Amts der Tiroler Landesregierung ist für den Zivil- und Katastrophenschutz, die Feuerwehren, den Rettungsdienst und das Notarztwesen zuständig. Die Aufgaben im Einzelnen sind:

  • Zivilschutz
  • Zivile und wirtschaftliche Landesverteidigung
  • Katastrophenschutz
  • Landeswarnzentrale
  • Lawinenwarndienst
  • Lawinenkommissionen der Gemeinden
  • Behörden- und Katastrophenfunk
  • Assistenzanforderungen des Bundesheeres
  • Fachliche und rechtliche Angelegenheiten der Feuerpolizei und des Feuerwehrwesens
  • Landesfeuerwehrinspektor
  • Rettungsdienst und Notarztwesen
  • Flugrettungswesen
  • Zivil- und Wehrdienst

Weitere Informationen finden Sie hier.
Link zu den Warn- und Alarmsignalen im Katastrophenfall auf der Homepage des Innenministeriums.

Hier finden Sie Fragen, die uns täglich erreichen:

  • Woher weiß ich, welcher praktische Arzt in meiner Region Bereitschaftsdienst hat?

    Eine Auflistung der Wochenend- und Feiertagsbereitschaften der niedergelassenen Ärzte finden Sie auf der Homepage der Ärztekammer Tirol. Sollten Sie ein akutes Problem haben, jedoch nicht den Rettungsdienst anfordern wollen, wählen Sie die Rufnummer 141 (vorwahlfrei) der Ärztekammer. Durch Eingabe ihrer Postleitzahl werden Sie direkt an den diensthabenden Arzt weiterverbunden. Sollte kein Arzt im Dienst sein, wenden Sie sich bitte direkt über die Notrufnummer 144 an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
    (Hinweis: Dieser Service steht nicht für alle Sprengel in Tirol zur Verfügung!).
    Link Ärztekammer Tirol
  • Wo erhalte ich die Information, welche Apotheke in meiner Region Bereitschaftsdienst hat?

    Eine Auflistung der Wochenend- und Feiertagsbereitschaften der Apotheken erhalten Sie über die Homepage der Apothekenkammer, den ORF Teletext ab Seite 648ff oder unter der Rufnummer 1455 („Apotheken-Ruf“).
    Link ÖAK
  • Ich habe eine Frage zu einer Rechnung, die ich nach einem Transport oder einem Einsatz einer Blaulichtorganisation erhalten habe. An wen wende ich mich?

    Bitte kontaktieren Sie direkt die rechnungsausstellende Adresse. Die Leitstelle Tirol stellt keine Rechnungen für entgegengenommene Aufträge oder Einsätze aus und ist daher auch nicht für die Abrechnung dieser verantwortlich.

    Bei Fragen zur Abrechnung eines Rettungs- oder Krankentransports wenden Sie sich bitte an:

    Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH
    Steinbockallee 13
    6063 Rum
    Tel.: 057 144 - 1041

  • Wie kann ich Lob oder einen Tadel zum Krankentransport oder zur Notfallrettung mitteilen?

     Unsere kostenlose Telefonnummer für Ihre Meinung ist:

      Tel.: 0800 190 144

Häufig gestellte Fragen von Einsatzkräften:

  • Warum versteht mich der Disponent der Leitstelle Tirol nicht, auch wenn ich nach einem gedrückten Sprechwunsch einen Funkspruch absetze?

    Wenn nach gedrücktem Sprechwunsch nicht aus dem Nachrichten-Menü ausgestiegen wurde aber versucht wird zu sprechen, wird anstatt einer Funkverbindung erneut ein Sprechwunsch abgesetzt und Funken ist nicht möglich.

  • Ich habe nur ein halbes SDS erhalten?

    Wurde im Eingang weitergeblättert? Oft sind SDS länger als eine Seite, die angezeigt wird. --> Eingang regelmäßig löschen!

  • Wie kann ein SDS plötzlich verschwinden?

    Wenn kurz nach Alarmeingang Sprechfunk herrscht, verschwindet die SDS Nachricht am Display und muss aktiv erneut aufgerufen werden.

  • Wenn das SDS gar nicht ankommt?

    Ist der Speicher des Funkgeräts voll, kann keine neue Nachricht empfangen werden. Ist das Funkgerät zum Fahrzeug zugeordnet? Wenn nicht, kann natürlich kein Alarm eingehen.

  • Was bedeuten die einzelnen Statusmeldungen, die man am Funkgerät übermitteln kann?

    1Frei Funk (Einsatzende, die Ressource ist einsatzbereit auf dem Weg zur Wache bzw. wartet auf die nächste Alarmierung) 
    2Frei Wache (Die Ressource ist in die Wache eingerückt und einsatzbereit) 
    3Unterwegs zum Einsatz- / Abholort (Die Ressource hat den Einsatz / Auftrag übernommen) 
    4Am Einsatzort (Die Ressource ist am Einsatz- / Abholort eingetroffen) 
    44Beim Patienten (Dieser Status dient zur Dokumentation, wann die Einsatzkräfte direkt beim Patienten eingetroffen sind) 
    5Sprechwunsch (zur Kontaktaufnahme mit dem Disponenten notwendig!)
    6Außer Dienst 
    7Unterwegs zum Ziel- / Abgabeort (Der Patient wurde aufgenommen)
    8Am Ziel- / Abgabeort 
    9

    Pausenwunsch (Die Ressource ist nicht einsatzbereit, muss in die Werkstatt, etc.)

    Außerdienstmeldung von Feuerwehrfahrzeugen mit besonderen Qualifikationen – ab 1.12.2013
    Eine kleine aber wesentliche Änderung bei der Außerdienstmeldung von Fahrzeugen mit Qualifikationen (TLF, SRF, DLK, RLF usw.) ist künftig die Bestätigung des „Status 6“ durch die Leitstelle Tirol mittels SDS.
    Diese Umstellung trägt zur Reduktion des Sprechfunkverkehrs und zur Entlastung der Funkgruppen bei und wird mit 1. Dezember 2013 eingeführt. Bisher wurde der „Staus 6“ von Feuerwehrfahrzeugen immer aktiv vom Disponenten hinterfragt um das unbe-absichtigte Abmelden von Fahrzeugen zu vermeiden. Künftig erhält das Fahrzeug nach Übermittlung des „Status 6“ von der Leitstelle Tirol eine Bestätigung der Außerdienst-meldung per SDS.
    Der Disponent wird sich also nicht mehr mündlich melden. Es ist also nicht notwendig, nach Erhalt dieses SDS die Leitstelle Tirol aktiv mittels Sprechwunsch zu rufen und die Außerdienstmeldung bekannt zu geben. Des weiteren sei an dieser Stelle angemerkt, dass Fahrzeuge nur dann außer Dienst gestellt werden sollen, wenn sie für Einsätze auch tatsächlich nicht zur Verfügung stehen (Defekt, Werkstatt, Übung oder Bewerbe außerhalb des eigenen Schutzbereiches). Für Bewegungsfahrten im Ortsgebiet, Übungen im Ortsgebiet oder beispielsweise Absperrdienste im eigenen Schutzbereich ist der „Status 6“ nicht vorgesehen, da das Fahrzeug bei Alarmierungen vom Einsatzleitsystem nicht mehr berücksichtigt wird.
  • Funktioniert der Status in jeder Digitalfunkgruppe?

    Ja, jedoch sollte der Kontakt zur Leitstelle Tirol nur über die festgelegten oder zugewiesenen Funkgruppen stattfinden.

  • Warum geht trotz Quittierung der Pageralarm wieder los?

    Die Meldung muss mit der gelben Taste ganz gelesen werden.

  • Die neue Meldung wurde ganz gelesen und trotzdem geht der Alarm wieder los?

    Eine ältere Meldung wurde noch nicht ganz gelesen.

  • Der Pager hat erst eine Meldung erhalten. Diese wurde auch ganz gelesen, trotzdem geht der Pageralarm wieder los?

    Der Pager wurde nach der Produktion mit mehreren Rufen getestet. Natürlich erkennt der Pager auch diese Testrufe als ungelesen. Sobald alle Meldungen ganz gelesen wurden, geht auch der Pageralarm (=Rufwiederholung) nicht mehr los.

  • Alle Meldungen wurden ganz gelesen und trotzdem geht der Alarm wieder los?

    Die "neue" Meldung wurde zu "schnell" gelöscht. Aus Sicherheitsgründen schickt die Alarmzentrale innerhalb einer Minute jeden Ruf 3x aus, welche der Pager vergleicht. Ist der Textinhalt der gleiche wie bei den ersten Rufen, erkennt dies der Pager und wertet diesen nur 1x aus. Wurde die Meldung bereits gelöscht, wird diese natürlich als neue Meldung angezeigt, da ja der Pager keinen Ruf mehr zum Vergleichen hat.

  • Der Pager funktioniert bei der Alarmierung einwandfrei, sobald man jedoch weiter weg von der Dienststelle ist, macht der Pager öfters kurze Pfeiftöne?

    Der kurze Pfeifton ist der Feldstärkealarm, d.h. der Pager ist außerhalb der Reichweite einer Basisstation, damit er einen neuen Alarm empfangen kann. Sobald man wieder im Empfangsbereich ist, erkennt dies der Pager automatisch und macht wieder einen kurzen Pfeifton.

  • Der Pager kann 15 Rufe speichern. Was passiert, wenn ich vergesse, die Rufe zu löschen und es kommt ein neuer Ruf?

    Auch wenn der Menüspeicher voll ist, weil keine Rufe gelöscht wurden, kann natürlich ein "neuer" Alarm empfangen werden. Der Pager löscht dann automatisch den ältesten Ruf, damit wieder Platz für den neuesten Ruf ist.

  • Warum sind manche Pager leiser als die einer anderen Dienststelle?

    Alle Pager sind gleich laut programmiert, die Lautstärke kann durch die Mitarbeiter nicht verändert werden. Der Pager hat auf der Stirnseite ein kleines Loch, hinter welchem sich der Lautsprecher befindet. Die Ursache für einen "leiseren" Pager war bis jetzt immer, dass dieses Loch überklebt wurde (z.B. mit P-Touch-Bändern zwecks Pagerkennzeichnung) und sich somit der Schall des Lautsprechers natürlich nicht mehr ausbreiten konnte.

  • Das Display ist ausgefallen?

    Der Pager hat einen Eco-Mode. Dieser kann im Menü eingeschaltet werden, was zur Folge hat, dass das Display stromlos gemacht wird (ähnlich einem Bildschirmschoner am PC). Natürlich ist der Pager weiterhin auf Empfangsbereitschaft, sobald ein Alarmtext empfangen oder eine Taste am Pager gedrückt wird, wird vom Eco-Mode wieder automatisch auf normalen Betriebsmodus umgeschaltet. Bei eingeschaltetem Eco-Mode kann die Lebenszeit der Batterie spürbar verlängert werden.

© Leitstelle Tirol und www.pagernetz.at