Geschichte

Die Notwendigkeit einer integrierten und überregional abgestimmten Einsatzkoordination wurde insbesondere durch das Lawinenunglück in Galtür im Jahr 1999 offensichtlich. Das Ziel war, EINE Leitstelle zu schaffen, von der aus die Alarmierung, Koordination, Disposition und Einsatzunterstützung aller Tiroler Einsatzkräfte (mit Ausnahme der Polizei) durchgeführt werden kann. Dies war die Grundsteinlegung der heutigen Leitstelle Tirol.

Der zeitliche Verlauf und die einzelnen Meilensteine zur Umsetzung dieser Vision werden nachfolgend aufgelistet:

2016

  • Vollbetrieb des CarPCs
  • Umstellung der standardisierten Notrufabfrage auf NOAS+

2015

  • Einsatzstärkstes Jahr seit Betrieb der Leitstelle Tirol

2012

  • Aufschaltung des Notrufs 144 aus den Bezirken Schwaz und Lienz.
  • Präsentation der "Notfall App Bergrettung Tirol operated by Leitstelle Tirol".
  • Die Grubenwehr Silberberg Tirol ist neuer Systempartner der Leitstelle Tirol.

2011

  • Start der Alarmierung und Disposition der Fahrzeuge des Samariterbunds Tirol, des Malteser Hospitaldienstes und der Johanniter Unfallhilfe.
  • Aufschaltung des Notrufs 144 aus den Bezirken Imst, Reute, Landeck und Kitzbühel.

2010

  • Die Höhlenrettung ist neuer Systempartner der Leitstelle Tirol.

2008

  • Übernahme des Feuerwehrnotrufs 122  aus Schwaz, Imst, Kitzbühel, Landeck, Reutte, Lienz.
  • Alarmierung und Disposition aller Einsatzstellen der Tiroler Wasserrettung.

2007

  • Übernahme des Feuerwehrnotrufs 122 aus Innsbruck Stadt und Innsbruck Land.

2006

  • Übernahme der Tunnelwarte des Landes Tirol sowie die Alarmierung der in Tirol stationierten Notarzthubschrauber.
  • Übernahme des Feuerwehrnotrufs 122 aus dem Bezirk Kufstein.

2005

  • 01.04.2005: Offizieller Start der „ILL - Integrierte Landesleitstelle“ (heute Leitstelle Tirol) durch Übernahme der damaligen Bereichsleitstelle Tirol Mitte des Österreichischen Roten Kreuzes durch das Land Tirol.

2004

  • 30.11.2004: Vertragsunterzeichnung zur Gründung der Leitstelle Tirol durch die Eigentümer Land Tirol (Beteiligung: 74%) und Stadt Innsbruck (Beteiligung: 26%).

2003

  • Grundsatzbeschluss des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck über die Errichtung einer gemeinsamen Landesleitstelle.