Technik

Modernste Kommunikationstechnik:

Unsere Systempartner werden über das Warn- und Alarmsystem, mittels Pager und/oder Sirene alarmiert. Zusätzlich kann eine schriftliche Einsatzinformation über Fax, E-Mail, SMS oder Drucker erfolgen. Bei jeder Veränderung des Fahrzeugstatus melden die Einheiten den aktuellen Status per Statusmeldung an die Leitstelle Tirol. Damit ist sichergestellt, dass die Leitstelle Tirol den landesweiten Überblick über die zur Verfügung stehenden Ressourcen hat.

Das Warn- und Alarmsystem (WAS) wird von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol betrieben und ist für die Leitstelle Tirol das wichtigste Alarmierungssystem unserer Systempartner (Pager, Sirene). Die Kommunikation mit den Einsatzkräften erfolgt durch das Digitalfunksystem BOS Austria. Dieses wird in Tirol ebenfalls von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz betreut, hauptverantwortlich ist jedoch das BM.I (Innenministerium). Über das Digitalfunk Netz wird auch mit der Polizei und anderen Bundesländer kommuniziert.

Telefonsysteme:

Das digitale Telefonsystem ist mit allen wichtigen Systemkomponenten der Leitstelle Tirol vernetzt. Dies betrifft insbesondere das Einsatzleitsystem (ELS), von dem jeder Mitarbeiter Zugriff auf alle Telefon- und Vermittlungsfunktionen hat. Anrufe können schnell und effizient am Arbeitsplatzrechner angenommen und bearbeitet werden. Das beschleunigt die Arbeitsweise, da nicht bei jedem Anruf zum Telefon gegriffen werden muss und der Mitarbeiter sich sofort auf die Erstellung des Einsatzes konzentrieren kann.

Um die täglich über 1.000 Anrufe effizient entgegen nehmen zu können, wird ein computergestütztes Annahmesystem, CCMS (Contact Center Management System) eingesetzt. Dabei erkennt das System, welcher Mitarbeiter mit welchem Ausbildungsprofil angemeldet ist und bestimmt damit die Anrufzuteilung.

Das Sprachdialogsystem (IVR) dient den Rettungsorganisationen aber auch den Feuerwehren zur Kontaktaufnahme mit der Leitstelle Tirol, ohne dabei das Notrufcenter in Anspruch nehmen zu müssen.

Die Leitstelle Tirol bearbeitet zurzeit mehr als 400.000 Anrufe jährlich. Diese werden in einem digitalen Sprachaufzeichnungssystem abgelegt, sodass im Fall einer Beschwerde vollständig und transparent nachvollziehbar auf die ungeklärten Fragen eingegangen werden kann.